Die Buch-Rezension „Unbekanntes Baden-Baden“ von Georg Feichter und Karin Feichter-Landau

Feichter Feichter-Landau Unbekanntes Baden-Baden, Quelle: Aquensiis

Das Buch „Unbekanntes Baden-Baden“ lädt ein zu einer spannenden und ungewöhnlichen Spurensuche zu ganz besonderen Plätzen und Orten in der Kurstadt und Umgebung. Es präsentiert geomantische Orte der Kraft, die uns als außergewöhnliche „energetische Schätze“ Ruhe, Kraft und Inspiration schenken können.

Baden-Baden, eingebettet zwischen den herrlichen Naturlandschaften des Reblands, Rheinebene und des Schwarzwalds, hat nicht nur als Kur- und Kulturstadt viel Charme und Ausstrahlung. Woher kommt eigentlich diese besondere Ausstrahlung, die seit Jahrhunderten viele Kurgäste und Touristen anzieht? Vielleicht liegt es daran, dass die Stadt und die Umgebung eine überraschende Fülle an Orten der Kraft und geometrische Linien aufweist, wie die beiden Autoren Georg Feichter und Karin Feichter-Landau in ihrem Buch „Unbekanntes Baden-Baden“ feststellen.
In der Altstadt sind es vor allem der Florentiner Berg sowie das Friedrichsbad und die römischen Badruinen. Energetisches Herzstück der Stadt sind die Kurpromenade mit Kurhaus, Trinkhalle und Kolonnaden sowie die Lichtentaler Allee. Weitere markante Energiezentren sind das Kloster Lichtenthal und der Merkur. Einer der stärksten Kraftorte Baden-Badens ist die Marienkapelle unweit der Eckhöfe hoch über dem Stadtteil Lichtental. Die kleine Kapelle umgeben von Weinreben, Obstbäumen und Wiesen bietet zudem einen eindrucksvollen Ausblick auf Kloster Lichtenthal, Battertfelsen, Altes Schloss, Merkur sowie die Berge des Nordschwarzwalds und der Rheinebene. In der näheren Umgebung Baden-Badens lohnt ein Besuch der Wallfahrtskirche Maria Bickesheim in Dummersheim, des Residenzschlosses in Rastatt und des Schlosses Favorite. Überraschend ist, dass bei der modernen Autobahnkirche St. Christophorus ebenfalls starke Erdkräfte anzutreffen sind. In der Region sind Karlsruhe mit Schloss, Marktplatz und Turmberg, die Klosteranlage in Bad Herrenalb, die Klosterruine Allerheilligen und das Münster in Straßburg bedeutende Orte der Kraft.

Was sind Orte der Kraft?

Geomantie ist die alte Kunst mit den Kräften der Erde zu arbeiten. Jeder Ort hat eine ganz eigene Qualität. Es gibt Orte, an denen es uns auf Anhieb gut gefällt und an anderen überhaupt nicht, ohne dass wir eindeutig sagen können, woran das liegt. Früher war das Wissen um Orte der Kraft nur den „Eingeweihten“ zugänglich. Doch auch heute sind diese Fähigkeiten nicht ganz verloren gegangen, manche Menschen spüren sie.
Doch die Vorstellung, sich einfach an einem Ort der Kraft zu stellen, um seinen Akku wieder aufzuladen und dann weiter zu machen wie bisher, funktioniert nicht. Wenn man Orte der Kraft sinnvoll nutzen möchte, ist ein minimales Wissen erforderlich. Die Autoren Georg Feichter und Karin Feichter-Landau, Mitglieder der Gesellschaft für Radiästhesie und Geomantie der Region Basel, vermitteln in ihrem Buch Grundkenntnisse über Orte der Kraft und Energielinien.

Radiästhesie und Geomantie

Und wie findet man Orte der Kraft? Mit dem Auffinden eines „guten“ Platzes beschäftigen sich Rutengänger, die ihr Wissen aus den Erfahrungswissenschaften Radiästhesie und der Geomantie schöpfen. Radiästhesie (Technik des Rutengehens) ist eine uralte Methode, um Unsichtbares sichtbar zu machen und Arten von Energien (z. B. Wasseradern, Verwerfung, Erdstrahlen) Diese Erdkräfte prägen einen Ort und tragen zu seiner Kraft und Ausstrahlung bei.
Unter Geomantie versteht man die Kunst, das energetische Umfeld zu seinen Gunsten zu verändern. Besonders Kirchen und andere Sakralbauten wurden über Jahrhunderte ganz bewusst nicht nur an „ausgewählten“ Orten errichtet, sondern vielerorts nach geomantischen Prinzipien architektonisch ausgestaltet. Burgen und Schlösser wurden ebenfalls an Orten der Kraft errichtet, daneben liefern Sagen, Legenden, Mythen, Orts- und Flurnamen (Pfaffen, Mönch, Heilig, Stein) sowie Berggipfel, historische Plätze der Kelten und Römer mögliche Hinweise.

Unter „Orten der Kraft“ verstehen die Autoren Orte, deren Energien das normale Maß deutlich überschreiten. Ein entscheidendes Merkmal ist für sie aber auch, ob man sich an einem Ort wohlfühlt und mit welchem Lebensgefühl man ihn verlässt.

Das Buch „Unbekanntes Baden-Baden“ lädt dazu ein, Sehenswürdigkeiten und sakrale Bauten in Baden-Baden sowie Ausflugsziele der Umgebung einmal mit „anderen Augen“ zu betrachten. Zu jedem markanten Ort gibt es von den beiden Autoren nicht nur ausführliche Erläuterungen über die wirkenden Erdkräfte, sondern auch interessante historische Anmerkungen. Aufschlussreich sind vor allem die grafischen Abbildungen. Sie zeigen Gebäudegrundrisse mit eingezeichneten Erdkräften (elektromagnetische Gitternetze, Wasseradern, Verwerfungen, geomantische Zonen).

Mit dem Buch „Unbekanntes Baden-Baden“, das zu recht den Untertitel „Orte der Kraft – altes Wissen neu entdecken“ trägt, können Leser selbst auf eine faszinierende Entdeckungstour gehen. Und falls man nichts von den einwirkenden Erdkräften spürt? Macht überhaupt nichts. Viele Ort haben auch so einen ganz besonderen Charme und bieten eine gute Gelegenheit, den Alltag für entspannende und erholsame Momente einfach einmal hinter sich zu lassen. Viel Spaß beim (Wieder-) Entdecken.

Kurz&Knapp: Leseempfehlung. Ein vielschichtiges und informatives Buch, das Sehenswürdigkeiten in Baden-Baden und Ausflugsziele in der Umgebung mit „anderen Augen“ sehen lässt.

Georg Feichter, Karin Feichter-Landau
Unbekanntes Baden-Baden
Taschenbuch, 198.S.
Aquensis Verlag, 2015

Prof. em. Dr. med. Georg Feichter lehrte an den Universitäten Heidelberg und Basel und ist ehemaliger technischer Leiter der Gesellschaft für Radiästhesie und Geomantie der Region Basel.
Seine Frau Karin Feichter-Landau stammt aus einer alteingesessenen Baden-Badener Familie. Ihre Ausbildung in Radiästhesie machte sie bei der Gesellschaft für Radiästhesie und Geomantie der Region Basel.

Ich danke dem Aquensis Verlag für das Rezensionsexemplar.

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