Die Buch-Rezension „Wunderlinge – Schlangeneier der Druiden?“ von Heike Antons

Antons Wunderlinge, Quelle: Tredition

Die Magie der Natur lässt sich auch heute noch an alten Kraftorten erspüren. Heike Antons widmet sich umfassend in ihrem Buch „Wunderlinge – Schlangeneier der Druiden?“ faszinierenden rundlichen Holzgebilden, denen besondere Kräfte innewohnen und die sich an besonderen Bäumen finden.

Wunderlinge sind Glücksfälle der Natur und ein Geschenk der Bäume an die Welt. Sie laden dazu ein, „uns an das Wissen unserer Ahnen anzuschließen und die Einheit mit der Schöpfung erneut zu entdecken“, schreibt Antons. Wunderlinge sind rundliche Holzgebilde und entstehen zufällig an Bäumen, aber nur wenn bestimmte Faktoren zusammentreffen. Sie sind an fast allen Baumarten zu finden, meistens begegnet man ihnen aber an Orten der Kraft. Biologisch sind die Wunderlinge zurückzuführen auf eine Stammverletzung wie beispielweise bei einem Astbruch. Die Bezeichnung „Wunderlinge“ ist eine eigene Wortschöpfung der Autorin.

Möglicherweise handelt es sich bei den Wunderlingen um die rätselhaften Schlangeneier der Druiden, mutmaßt Antons. Wie dem auch sei, überzeugt ist sie allerdings davon, dass den Wunderlingen besondere Kräfte innewohnen.

Magie der Natur

Das Buch „Wunderlinge – Schlangeneier der Druiden?“ beschreibt, wo die Wunderlinge zu finden sind und wie man sie am besten bearbeitet. Die Autorin geht auf verschiedene Formen der Wahrnehmung und Kommunikation mit allen Sinnen ein. Wichtig ist ihr vor allem, dass man den Wunderlingen mit Respekt, Achtung und Wertschätzung begegnet.

Ausführlich berichtet Antons von ihren eigenen Erfahrungen mit Wunderlingen und Gesprächen mit den darin „wohnenden“ Wesenheiten, denn die Magie der Wunderlinge entfaltet sich erst „durch unser Mittun“. Der Dialog mit dem närrischen „Nepomuk“ und seine Botschaften aus der „anderen“ Welt spielen in dem Buch eine ganz besondere Rolle.

Altes Wissen für eine Neue Zeit

Das Buch „Wunderlinge – Schlangeneier der Druiden?“ taucht tief in die Magie der Natur ein. Es zeigt auf, dass es weit mehr gibt, als wir nur mit unseren äußeren Sinnen wahrnehmen können. Antons greift Altes Wissen für eine Neue Zeit auf und lässt den Leser auf faszinierende Weise an ihren persönlichen Kontakten mit den Geschöpfen in den Wunderlingen teilhaben. Genau wie bei Orten der Kraft wohnt in den Wunderlingen eine besondere Weisheit inne, die uns wieder mit dem Ursprünglichen verbinden kann. Für die Naturvölker war es selbstverständlich, das alles lebendig ist – Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine. In der Natur sind Kräfte am Werk, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, die wir aber fühlen können. Heike Antons zeigt auf, dass ein tiefer Kontakt mit der Natur auch heutzutage möglich ist. Wir müssen nur unsere gewohnten Sicht- und Wahrnehmungsweisen erweitern.

Kurz&Knapp: Lesenswert. Ein Buch über die Magie und Weisheit der Natur, das aufzeigt, wie man Kontakt mit der „anderen“ Welt aufnehmen kann.

Heike Antons
Wunderlinge – Schlangeneier der Druiden?
Faszination Kraftorte
Paperback, 184 S.
Tredition, 2014

Auch als E-Book erhältlich.

Heike Antons, ehemalige Buchhändlerin, widmet sich schon seit Jahren der Aufgabe, die Kommunikation mit Mutter Erde neu zu erlernen und ihre Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen. Sie hat bereits mehrere Bücher zu den Themenschwerpunkten Kraftorte, Bewusstseinswandel und Botschaften von Naturwesen veröffentlicht – teilweise gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Andreas Hösl, einem versierten Geomanten, mit dem sie auch gemeinsam Seminare anbietet.

Ich danke dem Tredition für das Rezensionsexemplar.

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